Mittelstandspreis der Medien mit anschließender Marken Gala

Herbst 2021
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Mittelstandspreises der Medien 2021 – jetzt bewerben

Die Weimer Media Group würdigt im Jahr 2021 zum vierten Mal herausragende Akteure des Mittelstands. Die Unternehmerzeitung WirtschaftsKurier wird als Pate den „Mittelstandspreis der Medien“ verleihen – unter den diesjährigen Voraussetzungen allerdings nicht live bei der traditionellen Gala in der Frankfurter Alten Oper, sondern auf diesem Weg.
Die Redaktion sucht Kandidaten für vier Kategorien:

  • Lebenswerk: Hier werden Unternehmerpersönlichkeiten ausgezeichnet, die durch ihren langjährigen Erfolg ihr Geschick und ihre Innovationskraft unter Beweis gestellt haben.
  • Unternehmen des Jahres: In dieser Kategorie werden Firmen geehrt, die durch ihre Teamleistung in diesem herausfordernden Jahr gezeigt haben, dass sie mit Hindernissen umgehen können.
  • Der Preis für Digitale Innovation geht an Mittelständler, die ihr Geschäftsmodell mit Hilfe digitaler Veränderungen neu aufgestellt haben.
  • Wandlungsfähigstes Geschäftsmodell: Dieser Sonderpreis geht in dem von Corona geprägten Jahr 2020 an das Unternehmen, das unter völlig veränderte Marktbedingungen sein Geschäftsmodell erfolgreich angepasst hat.

Bewerbungen mit einer Beschreibung von Projekt und Kandidaten gehen bitte bis zum 31. Oktober an:
stock@weimermedia.de.

Die Gewinner werden in der Dezember-Ausgabe des WirtschaftsKuriers ausführlich vorgestellt.

Mittelstandspreis der Medien und Marken Gala

Herausragende Unternehmen
mit kreativen Visionen

Alljährlich im Herbst zeichnet Deutschlands große Mittelstandszeitung „WirtschaftsKurier“ herausragende Unternehmen für kreative Visionen und außergewöhnliche Innovationen mit dem „Mittelstandspreis der Medien“ aus. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Marken Gala in der geschichtsträchtigen Alten Oper Frankfurt. Die anschließend stattfindende Marken Gala in Frankfurt gilt als eine der wichtigsten Veranstaltungen der Marketingbranche Deutschlands. Hier trifft sich das Who‘s Who, um außergewöhnliche Leistungen in der Markenführung auszuzeichnen, Kontakte zu knüpfen und das einmalige Flair der Alten Oper Frankfurt bei einem Galadinner mit Showprogramm zu genießen.

Wir gratulieren – Die Preisträger 2020

Varta

Varta

Kategorie: „Unternehmen des Jahres“
Über sie lacht in Asien keiner mehr


Monatelang war es bloß ein Gerücht: Angeblich verbaut der Technologiekonzern Apple in seinen Kopfhörern „AirPods“ deutsche Batterien. In Asien lachte man darüber – die Deutschen habe man im Batteriegeschäft doch völlig erledigt. Stephan Klepp lachte nicht, er wollte es einfach wissen. Der Aktienanalyst der Commerzbank in London marschierte in einen Apple­store, kaufte sich ein Paar der Kopfhörer und sägte sie kurzerhand auf. Was er entdeckte, fotografierte und verbreitete, sorgte nicht nur an den Aktienbörsen für Erstaunen. Denn im aufgesägten Ohrstöpsel steckt tatsächlich eine Lithium-Ionen-Mikrobatterie aus Deutschland. Genauer aus dem schwäbischen Ellwangen, Marke: Varta.
Seit den ersten Gerüchten um Varta und Apple halten sich die Aktien des Traditionsunternehmens in luftigen Höhen. Vor zwei Jahren kostete eine Varta-Aktie keine 25 Euro, heute muss man mehr als das Vierfache dafür bezahlen. Damit ist Varta eine von Deutschlands heißesten Technologieaktien geworden, und zugleich einer der erfolgreichsten Börsengänge der letzten Dekade.
Varta blickt auf stolze 130 Jahre Firmengeschichte zurück.
Hierzulande kannte das Unternehmen jedes Kind von seinen Spielzeugbatterien, jeder Autofahrer aus seinem Motorraum. Varta-Batterien waren bei den ersten Nordpolexpeditionen dabei und waren auf dem Mond. Doch in den Neunzigern brach das Autobatteriegeschäft ein, Deutschlands Produktion war zu teuer geworden für den nächsten Innovationszyklus.
Kurzum: Varta-Batterien schienen out wie deutsche Telefonzellen. Immobilien-Spekulant Michael Tojner aus Österreich kaufte 2007 die Mehrheit des Unternehmens für nurmehr 30 Millionen Euro auf. Heute ist das Unternehmen mehr als vier Milliarden wert.
Denn in Ellwangen besann sich der Überlebensrest des einstigen Batterie-Imperiums und suchte fleißig einen neuen technologischen Vorsprung. In wiederaufladbaren Mikrobatterien wurden sie fündig. Neuartige Kleinstbatterien mit Lithium-Ionen-Technologie und höchster Energiedichte, die es heute auf dem Markt zu kaufen gibt, brachten den Durchbruch. Dazu haben die Schwaben gleich eine hochautomatisierte Produktionsstraße gebaut, und so wird alles wieder in Deutschland gefertigt. Das global boomende Mikrobatteriegeschäft macht Varta plötzlich zum neuen Weltmarktführer. Denn nicht nur Apple verbaut die Wunderbatterien aus Schwaben, alle großen Kopfhörer-Hersteller aus Asien bestellen jetzt die deutschen Zellen ebenfalls, Hörgeräteproduzenten auch.
„Wir haben uns als Technologie- und Innovationsführer einzigartige Wettbewerbsvorteile erarbeitet und wachsen daher deutlich schneller als der Markt“, frohlockt Varta-CEO Herbert Schein. Schein ist Diplom Elektroingenieur und schon seit 1991 bei der immergleichen Firma. Als kreativer Kopf des Unternehmens, der die Materie kennt wie sonst nur wenige, hat er mit Varta jede Menge Tiefen tapfer durchlitten und einfach weiter geforscht. Heute übertreffen die Leistungsfähigkeit und Energiedichte seiner Varta-Zellen die der Konkurrenz aus China und Korea um bis zu 30 Prozent, sagt Schein voller Stolz. Und auch den Markt für True Wireless Stereo Headsets und „Wearables“ erobern die Schwaben nun: und versorgen elektronische Armbänder mit Strom, die den Blutdruck und die Herzfrequenz bei sportlicher Betätigung messen. „Das Wachstum ist explosiv“, melden Branchenexperten verblüfft. In Asien lacht jedenfalls keiner mehr.

 

 

Jetfly

Jetfly

Kategorie: „Wandlungsfähigstes Unternehmen“
Einmal um die Welt – aber bitte mit Abstand

Kaum eine Branche hat die Krise derart stark getroffen wie die Luftfahrt. Flugzeuge bleiben am Boden und mit ihnen auch die Besatzungen. Flugschulen werden geschlossen, weil der Bedarf an ausgebildeten Pilotinnen und Flugkapitänen mehr als gedeckt ist. Dazu kommt: Derzeit weiß niemand, ob das Geschäft jemals wieder im alten Umfang zurückkehrt: Die Verunsicherung wegen der Pandemie ist groß, dazu kommt die Diskussion um den Klimawandel, die zu einer strukturellen Verschiebung bei der Mobilität in Richtung emissionsarmer Fortbewegungsmittel führen kann.
Gerade in der Ausnahmesituation, in der sich die Welt befindet, gewinnt das private Fliegen an Bedeutung: Reisen in ausgewählter Runde mit Familie, Kollegen oder Geschäftspartnern unter Einhaltung höchster Sicherheits- und Hygienestandards, ohne Verspätungen und lange Wartezeit an Sicherheitskontrollen oder vollen Terminals. Die Folge: Beim Anbieter Jetfly haben sich im Vergleich zu der Zeit vor dem Lockdown die Anfragen beinahe verdoppelt.
Jetfly bezeichnet sich selbst als Pionier im Bereich Teileigentum an privaten Flugzeugen und ist stolz auf 20 Jahre Erfahrung, über 150.000 Flugstunden und 300 engagierte Mitarbeiter, davon 120 eigene Piloten. Das Unternehmen steht seinen Kunden rund um die Uhr zur Seite. Es genügt lediglich ein Anruf oder eine E-Mail an die Reservierungszentrale, wann und wohin die Reise gehen soll, und Jetfly organisiert Flugplanung, Shuttle-Service, Catering etc.
Mit ihrer Flotte von 40 Pilatus PC-12- und 10 Pilatus PC-24-Jets ist diese die größte in Europa. Anders als auf dem klassischen Chartermarkt erwirbt der Kunde einen Anteil an den jeweils neusten und voll ausgestatteten Pilatus-Flugzeugen. Damit erhält er die Garantie, innerhalb von 24 Stunden eines dieser Flugzeuge samt Piloten zur Verfügung gestellt zu bekommen. Weil man mit ihnen Zugang zu dreimal mehr Flugplätzen hat als viele Mitbewerber in Europa, gibt es für diese Maschinen auch grünes Licht auch auf kurzen Rasenpisten oder schneebedeckten Landebahnen. Und hinzu kommt: Jetfly betreibt die wohl „grünste“ Flotte in ganz Europa: Der Treibstoffverbrauch der Pilatus PC-12 ist niedrig, das Turboprob-Flugzeug erzeugt 10 mal weniger CO2 als andere Business-Jets. Die verbleibenden Emissionen werden kompensiert. Bis Ende 2021 will Jetfly klimaneutral sein.
Bu: Über den Wolken: Jetfly trotzt der Krise.

 

baufritz

Baufritz

Kategorie: „Digitale Innovation“
Der Bauherr plant selbst im Web

Der Hausbauer aus dem Allgäu hat sich strikte Regeln auferlegt, nach denen jedes Haus geplant und gebaut wird. „Wir bauen Gesundheit“ heißt der Slogan, mit dem das Unternehmen um Interesse bei möglichen Kunden wirbt. Damit nicht genug – künftig wird digital gebaut. Firmeninhaberin Dagmar Fritz-Kramer verändert den Mittelständler mit Herzblut und ermöglicht so, dass das Familienunternehmen zahlreiche Patente hält. Eine echte digitale Innovation hat Baufritz in diesem Jahr geschaffen: Mit Hilfe einer selbst entwickelten App versetzt das Unternehmen seine Kunden in die Lage, ihr Traumhaus am Bildschirm selbst zu entwickeln.
Der Hausbauer meint es mit der Digitalisierung so ernst wie mit dem gesunden Bauen. Einiges macht Baufritz dabei anders: Noch bevor die Bagger rollen, erhalten Kunden eine umfassende baubiologische Grundstücksanalyse. Um möglichen späteren gesundheitlichen Beschwerden vorzubeugen, prüfen ausgebildete baubiologische Messtechniker das Baugrundstück auf Boden-, Wasser- und Steinqualität. Von elektrischen und magnetischen Wechselfeldern über elektromagnetische Wellen bis hin zu geologischen Störungen führen sie mit digitaler Messtechnik professionelle Analysen durch. Nach dem Einzug ins neue Haus ist die Raumluftmessung fester Bestandteil des Baufritz-Gesundheitskonzeptes. Sie erfüllt die Ansprüche von empfindlichen Allergikern. Die Ergebnisse der Messung fließen in den „Baufritz-Raumluftmanager“ ein: eine digitale Statistik-Software, um mögliche Auffälligkeiten sofort zu erkennen. Nach mehr als 1800 Raumluftmessungen in unterschiedlichen Ausbaustadien verfügt das Unternehmen über einen einzigartigen Datensatz.
Wer in das sogenannte Voll-Werte-Passivhaus einzieht, lebt nicht nur gesund, sondern auch sparsam. Möglich macht dies ein schadstofffreies Innenraumkonzept, das hochwertige Naturbau und -dämmstoffe sowie streng geprüfte und baubiologisch wertvolle Materialien enthält. Die Außenwände sind „atmungsaktiv“ und sorgen mit den von Baufritz entwickelten digitalenVoll-Werte-Lüftungssystemen für ein angenehmes und gesundes Raumklima. Das Besondere: Die Lüfter liefern immer genau die Menge frischer Luft, die gerade im Haus benötigt wird. Das System erkennt die verbrauchte Raumluft und tauscht sie aus. Damit herrscht ein gesundes Wohnklima und die Energiekosten sinken gegenüber konventionellen „Dauerlüftern“ ganz erheblich.

 

Statements Der Preisträger

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Varta

„Wir freuen uns, dass der Mittelstandspreis für das Unternehmen des Jahres 2020 an VARTA geht“, sagt Herbert Schein, Vorstandsvorsitzender der VARTA AG. „Der Preis muss sich aber auch an unsere weltweiten Mitarbeiter richten, ohne deren Einsatz, Flexibilität und Disziplin ein so erfolgreiches Jahr wie 2020, trotz Pandemie, nicht möglich gewesen wäre.“

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Jetfly

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung als „Wandlungsfähigstes Unternehmen“ für Jetfly. Gerade in einem Jahr, das mit der Corona-Pandemie für die Luftfahrtbranche eine nie dagewesene Herausforderung mit sich gebracht hat, ist das eine ganz besondere Bestätigung unserer Unternehmensphilosophie. Mit 20 Jahren Erfahrung und unserer Leidenschaft für die Luftfahrt bieten wir unseren Kunden gerade in der Ausnahmesituation, in der sich die Welt befindet, eine verlässliche Lösung für ihre Reisen, die die Gesundheit ihres Umfelds und ihrer Familien mit höchsten Sicherheits- und Hygienestandards schützt. Die deutlich gestiegene Nachfrage ist ein weiterer Ansporn, unser Ziel, mit Jetfly 2021 klimaneutral zu sein, zu erreichen: mit unserer treibstoffeffizienten Pilatus-Flotte und einem zusätzlichen Kompensationsprogramm sind wir hier auf dem besten Weg.“

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Baufritz

Seit Jahrzehnten betreiben wir von Baufritz stetige Forschungs- und Entwicklungsarbeit, um die Qualität und Technologien rund um das gesunde Wohnen weiterzuentwickeln. Aber auch im digitalen Sektor beschäftigen wir uns mit innovativen Lösungen, wie beispielsweise unserem Stylefinder – ein Tool zur Inspiration und Wunschermittlung für das eigene Traumhaus. Daher freut sich Baufritz ganz besonders, mit dem „Mittelstandspreis der Medien 2020“ in der Kategorie „Digitale Innovationen“ ausgezeichnet zu sein. 

Gala 2019